Victim in a rip-deal case? – Exchange information to identify offenders

Deutsche Leser bitter etwas tiefer scrollen!

Are you a victim or witness of a rip-deal crime case?

If yes, i am interested to get in contact with you. I want to see, if there are similar cases and try to identify the offender.

Rip-Deal-Scheme

A rip-deal scheme is a criminal pattern where criminals react to an expensive offer of the victim but ask for a comparable small additional deal with cash money. The cash money is robbed or defrauded when the victim brings the cash money to the criminals.

Typical Scenarios

Very often the victim wants to sell some expensive goods (real estate, part of its company or requests a company loan, diamonds, antique materials) or services by an advertisement in the internet.

The criminals ask for an additional deal like a fee (life insurance, notair costs) or money laundering (e.g. changing one currency to another or big bank notes into small ones).

To win the confidence the criminals meet the victim in person on a public place (hotel or an empty coffee shop) to discuss all details with the argument that their real company is far away. To hide their identity the criminals fake real existing companies and use similar names, use prepaid phone number, fake identities for whois entries and free hosting services (like one.com).

Most crime scenes are in Italy (especially Torino, Milan, Rome). Some are in Paris or Amsterdam. In Austria Innsbruck and Vienna are popular.

How many crime cases are there?

We assume that there are several hundred per year.
Most victims are from Germany, France, Austria and Switzerland. Most offenders live in Italy, France, Spain and Austria. The crime scene is often in Italy, Switzerland or Austria.

According to a private detective Krohm, there shall be about 200 active offenders proceeding rip-deal fraud. The total damage is guessed about 100 million euro per year by the police.

The Problem

Some criminal organization learned that living in a country like France and fraud a citizien of Germany by doing the main crime in Italy is a safe way to stay out of jail.

A central problem in clarifying these cases is the communication between the police stations of the countries. Victims know very little about the identity of the offender. So, the local police at the victims place have very low chance to identify them. The only hope is a witness (e.g. a hotel owner, a person that was contacted) is aware enough to go to police. But the witnesses don’t know the victim. The police should, but does not route that witness information on an international level if the victim and damage is not clear.

So in reality, the police will skip the information of a witness in country C as soon as the victim is outside the country and unknown. Or simply said for fraud cases: no known victim, no known damage, no case.

 

The Reason for Low Priority at the Police

In most countries the police suffer from low finance. This results in skipping all work with low perspective and high effort (like communication with other countries). Especially in Italy this is a big problem.

Additionally, the victim has no chance to complain when a witness report is not traced properly, because he does not know it.

I can understand that in many countries the priority must be in the safety of their own citizens. So, it is important for the reputation of the police to protect their own people not that of foreigners. Due to that priority, international rip deals are nearly never clarified.

An Idea for a Solution

I try to offer a solution by collecting information about international rip-deal crime cases. Victims, witnesses and forensic interested users can write me and create posts anonymously, real name or email address.

Due to safety in these individual fraud cases these posts must be hidden from public. In first step, a group of trustful authors reviews these posts and find correlations between witnesses and victim reports as well as victim to victim correlations.

If there are correlations with a certain safety, the police, the victim and the witness can be informed to trace the case. A basic idea is that the local police station can testify the authenticity and reality of the victim and witness and connect the cases.

If victim and witness agree, general information about the crime scheme is published at an adequate time to warn others about the specific crime scene.

Also policemen are allowed to search this database to find potential witnesses that might correspond to their case.

Offenders in Press

Please check the links on the german version https://ripdealhunter.wordpress.com

For certain crime scenes a tutorial can be made to detect and report fraud homepages preventive.

Rip-Deal: Informationsaustausch zur Täteridentifikation

Hallo Leser,

Sind Sie Opfer eines Rip-Deals in Norditalien geworden? Wenn ja, sind Sie jemand, mit dem ich mich austauschen möchte.

Die meisten Rip-Deals werden durch dubiose Treffen in Turin, Mailand oder Rom vereinbart. Ich möchte prüfen, ob Ihre Kontaktpersonen durch andere Fälle bekannt sind. Da möglicherweise auch Täter diese Seite lesen, werden diese Informationen nicht veröffentlicht. Ich bemühe mich um Ihre Anonymität. Ich traf meine Täter im Sommer 2014 in Turin. Besonders interessant sind für mich natürlich aktuelle Fälle aus 2013 – 2015. Alte Fälle sind für mich prinzipiell auch interessant, sofern Sie direkt Opfer sind und auch Rückfragen zu detaillierten Angaben machen können. Auch an aktuellen Anbahnungsversuchen per Telefon oder eMails bin ich stark interessiert. Wer nicht sicher ist, ob es sich um einen RipDeal handelt, hier nochmal die Vorauszahlungsbetrugsmaschen im Detail.

a) Die Investment-Masche

Das Opfer möchte investieren, inseriert in einer der gängigen Investorenportale um einen Kredit oder eine Beteiligung zu organisieren. Jemand meldet sich per email oder von einem Prepaid-Handy (oft auf Deutsch) aus dem Ausland. Er gibt vor er wäre ein Vertreter eines Geschäftsmannes aus Israel, dem Nahen Osten oder Russland und man vereinbart ein Treffen. Aufgrund eines Besuches von ihm in Europa findet das in Turin oder Mailand in einem Cafe, Hotel oder Restaurant statt. Beim ersten Treffen stellen Sie das Projekt vor. Dabei wird in einem zweiten Treffen eine Baranzahlung für eine Lebensversicherung, Liquiditätsprüfung, der Aufforderung zur Geldwäsche oder ähnlichem Kosten in Höhe von 10% verlangt. Bei einem zweiten Termin wird eine Geldübergabe vereinbart (beim Notar, in einer Bank, in einem Cafe oder Hotel) und dort erhält das Opfer Falschgeld oder wird einfach ausgeraubt.
Der Begriff Falschgeld ist aber in der Regel nur im weiteren Sinne gültig. Rechtlich handelt es sich in der Regel um „Spielgeld“. In Italien können da die Betrüger durch deutliche lesbare Schriftzüge (z.b. „FACSIMILE“) das Geld offiziell als solches kennzeichnen. Der Schriftzug wird durch Rip-Dealer dann durch eine Banderole oder ein Couvert verdeckt.

Gegen diese verstoßen die meisten Rip-Deal-Spielgelder, da sie weder die Scheingröße signifikant verändern, noch Marzipan verwenden, noch eine der anderen Kriterien erfüllen. Insbesondere deshalb, weil Sie ja zu dem Zweck benutzt wurden Personen zu täuschen.
Dabei spielen natürlich die Umstände eine große Rolle (insbesondere das Einwickeln in Folie, oder das Umschließen in ein Couvert.

b) Immobilien – Masche

Das Opfer möchte eine Immobilie in schlechter Lage verkaufen und inserieren. Jemand meldet sich aus dem Ausland und möchte Sie kaufen. Dort wird eine Bargeldmenge vom Verkäufer beim Kauf verlangt. Entweder um Geld zu waschen oder aus anderen Gründen.

Rumänisches System

Eine Masche zur Vollendung der Tat war und ist, dass die
Täter eine Kommode oder Kästchen zum Geldvorzeigen verwendeten. In dem
Kästchen versteckte sich ein Mittäter, der das echte Geld letztendlich
gegen die Facsimile tauschte. Die Täter nannten diese Vorgehensweise das
rumänische System, weil das Geldvorzeigen “angemietete” rumänische Täter
durchführten.
Seit 2012/2013 wird eine neue Masche sehr erfolgreich angewendet. Das
Opfer braucht mit seinem Geld nicht zum Ripper ins Ausland reisen,
sondern der Ripper bietet an, dass ein Geldprüfer am Tag vor
Geschäftsabschluss/Vertragsunterzeichnung zum Opfer in dessen
Büroräumlichkeiten oder in dessen Bank kommt um dort das vom Opfer
bereitgestellt Geld auf Echtheit zu prüfen und zu versiegeln. Dabei wird
dann wieder das Geld unbemerkt ausgetauscht. Soweit hier bisher
Identifizierungen oder Festnahmen von “Geldprüfern” erfolgten, wurden
immer rumänische Staatsbürger festgenommen. Die vorbereitenden
Tätigkeiten (Erstkontakt per Telefon und/oder Email und erstes
persönliches Treffen im Ausland) werden von den klassischen Rippern,
den serbischstämmigen Roma, durchgeführt.

Polizei

Durch die rechtlichen und sprachlichen Hürden der Landesgrenzen Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Schweiz wird offensichtlich die Arbeit so erschwert, dass die Erfolgsquoten auf Rückerstattung gering sind. Ich habe mit vielen Polizisten gesprochen. Leider werden die Rip-Deal Fälle aktuell nicht gebündelt, da keiner einen Gesamtüberblick hat. Mein Vertrauen in die Aktionsmöglichkeiten der Polizei, vor allem die italienische ist extrem gering. Da Italien aber ein Zentrum ist, sind die Fälle dort von hier aus sehr schwer zu verfolgen.
Einige Leser haben zwar zugesichert, dass die italienische Polizei keine Schuld an der Misere hat sondern die italienische Justiz. Ich möchte dennoch Kritik üben.

Normale Methoden, wie email und Telefon sollten eigentlich möglich sein um mit der italienischen Polizei auch als Opfer oder Zeuge zu kommunizieren. De facto wird dies aber in allen mir bekannten Fällen und vor allem auch in meinem verwehrt.
Es ist unmöglich von einem italienischen Sachbearbeiter eine email-Adresse zu bekommen. Telefonnummern werden verweigert und stets nur die Zentrale genannt. Und die offiziellen emails werden sehr schlecht bearbeitet.
Sendet man beispielsweise an die offiziellen Kontaktadressen der Turiner Polizei
gab.quest.to@pecps.poliziadistato.it und gab.quest.to@pecps.poliziadistato.it erhält man als Privatbürger eine Fehlermeldung. Ich hab das Webportal verwendet um eine Terminvereinbarung mit einem Sachbearbeiter zur Übergabe von Beweismitteln abzustimmen. Als Antwort habe ich nach ca. 6 Wochen Bearbeitungszeit die Adresse der Beschwerdestelle erhalten. Ich finde das sehr schade. Auch die technische Ausstattung (Computer, Internet) scheint mir eine Rolle zu spielen.

Aus der Sicht einzelner Polizeibeamter liegt die Schuld vor allem in der italienischen Gesetzgebung, die Betrug als Kavaliersdelikt ansieht. Durch die konkreten Gesetze in Italien werden sie kaum geahndet und deshalb die Priorität solche Fälle gegenüber anderen Fällen als sehr gering eingestuft.

Frei nach dem Motto: Erst mal die Morde klären.

Wiederbeschaffung verlorener Geldern

Auch wenn „unorthodoxe“ Methoden zu Wiederbeschaffung erstmal verlocken, sollten Sie sofort alarmiert sein, wenn dabei wieder große Mengen Bargeld abverlangt werden.
Wenn private Berater aus dem Internet erfahren, dass Sie viel Geld verloren haben kann es zu fragwürdigen Angeboten kommen. Passen Sie auf, dass Sie keinem Betrüger auf dem Leim gehen.
Das Vertrauen soll geweckt werden indem diese Berater Sie persönlich treffen und auch „persönliches“ Geld beisteuern wollen damit der Deal klappt.

Es wurden zum Beispiel in der Vergangenheit hilfesuchenden Rip-Deal-Opfern dubiose Angebote zum Ankauf illegal importierter Diamanten in Italien offeriert. Diese können dann wieder teuer in Deutschland zu verkauft werden. Aber diese Maschen sind dann wieder in einem Rip-Deal geendet.

Ich warne ausdrücklich vor Wiederbeschaffungsmaßnahmen verlorener Gelder außerhalb des gesetzlichen Rahmens.
Gerade Bargeld ist quasi nicht nachweisbar.

Wie groß ist die Chance Ihren Täter zu identifizieren?

Derzeit habe ich in etwa eine 30% Chance eine neue Meldung einem bereits bekannten Fall anhand von emails, Webseiten, Maschen und Täterprofilen zuzuordnen.
Die Bilderkataloge der Polizei sind aber weitaus größer und durchaus brauchbar. Bei den bei mir verfolgten Fällen haben über 60% der Personen berichtet, dass zumindest einer Ihrer Täter irgendwann identifiziert wurde.

Dabei heißt aber „identifiziert“ lediglich, dass ein Täter einem behördlichen Datensatz aus Name, Geburtsdatum, Geburtsort zugeordnet werden kann. Die Bestimmung des Aufenthaltsorts der Person ist damit noch nicht gegeben.

Regelmäßig kommt es in diesem Klientel vor, dass einzelne Personen auch mit mehreren gefälschten Pässen registriert wurden.

Da die Polizei nur wenig Energie in die tatsächliche Aufenthaltsermittlung steckt, werden aber normalerweise Täter nur dann gefasst, wenn Sie in einem anderen Fall festgenommen werden. Leider kam es regelmäßiger vor, dass dies in Italien erfolgte und die italienische Polizei sie nach Personalienaufnahme einfach wieder laufen ließ.

Daher ist es wichtig, dass auch reine Anbahnungsversuche gemeldet und anzeigt werden.

Bringen Sie bei der Identifikation Geduld mit, in meinem Fall hat es über ein Jahr gedauert, bis Fingerabdrücke einem Täter zugeordnet werden konnten.

Stand im Netz

Es gibt einige gute Sammlungen. Leider behandeln diese in der Regel Fälle aus 2001, 2006 und 2011. Aktuelles Material mit konkreten Hinweisen ist schwer zu finden.

Besonders hervorheben möchte ich dennoch: http://www.gomopa.net

Etwas veraltet (d.h. von 2006) aber gut ist: http://home.datacomm.ch/rip-deal/aktuelles/gesuchte-taeter/berlin-gesuchte-taeter/index.html

Gute Fotosammlung der gängigen Fotos aus 2006 (Boro Bozidarevic, Kilian, Jovanovic etc.) gibt es hier:

http://picasaweb.google.com/Ripdealfalle

Es gibt noch diverse Foren, die das Thema behandeln und Erfahrungsberichte.

Die zuletzt von Privatpersonen gemeldeten Fälle im Netz fand ich auf Französisch: http://forum.lesarnaques.com/achat-neuf-ancien/victime-une-vente-immobiliere-rip-deal-t194639.html

Fälle

Es soll ca. 230 pro Jahr geben. Ich kenne ca. 10 Rip-Deal Opfer und ca. 30 Webseiten mit dem Ziel eine RipDeal-Verbrecher-Firma zu repräsentieren. datachomm schätzt die Anzahl der aktiven RipDeal-Täterszene auf ca. 200.  Ich habe den Eindruck, dass die aktiven Rip-Deal-Täter deutlich weniger sind. Die meisten mir bekannten Fälle wurden von Personen mit serbischen Roma-Hintegrund verübt.
Die Dienstleister (Webseitenersteller, Anbahner, etc.) müssen aber nicht zwingend aus dieser Szene stammen. Manchmal sind es auch unwissende oder arme Selbständige, die in Ihrer Not über kriminelle Auftraggeber hinwegsehen.
Der Schweizer Rip-Deal-Spezialist Christian Burkhard schätzt die Anzahl der im gesamten Europa aktiven Rip-Deal-Täter auf 1200-1500.

Aus meiner Sicht muss man aber Unterscheiden. Es gibt ja die tatsächlich in Erscheinung tretenden Rip-Deal-Täter, aber auch die Webseitenbauer, Anbahner, Aufpasser und Organisatoren. Man kann sich gut vorstellen, dass 6-8 Personen beteiligt sind.

Die französische Polizei berichtet über einen Artikel in „Le Matin“ von ca. 50 gemeldeten Fällen im Jahr 2014 mit einem Schaden von 6,6Mio.

Mailand ist historisch ein Zentrum der Rip-Deal Fälle. Es gab in den letzten Jahren aber eine Verschiebung nach Rom. Es gibt aber klare Anhaltspunkte für Aufenthalte der Tätergruppen in Paris und Wien.

Webseiten

Ich möchte auf eine öffentliche Liste von Webseiten verzichten, da ich vermeiden möchte, dass Täter Spuren verwischen, sobald Sie merken, dass ich dazu Recherchen anstelle.

Anonymisierung

Die Täter verwenden mehrere Techniken:

  • Fälschungen echter Firmen und Personen
  • Kommunikation über Prepaid-Handys (vor allem die Marke Wind Telecommunicazioni scheint populär zu sein)
  • Homepages mit whois-Anonymisierungsdiensten (wipo, privacy protection service, …)
  • Sehr durchschnittliche übliche Fluchtfahrzeuge (z.B. Kleinwagen der Marke Fiat)
  • Falsche Angaben zu Orten
  • virtuelle Büros mit Briefweiterleitungsdiensten

Ich habe häufig erlebt, dass diese Spuren trotzdem nicht perfekt verschleiert werden. Ich möchte aber keine Hinweise geben, wie Sie etwas damit anfangen können. Eventuelle mitlesende Täter ändern sonst vielleicht ihr Verhalten.
Daten die an mich gesendet werden, werden ohne Zustimmung weder an die Polizei noch an andere gesandt.

Sicherung von Beweismitteln

Praktische Werkzeuge, die tatsächlich auf einer Spur geführt haben, waren bisher in der Regel Fotos der Polizei aus vergangenen Straftaten. Ich behaupte mindestens 90% der Rip-Dealer haben eine bekannte kriminelle Geschichte. Die Erkennung anhand von Fotos ist aber manchmal nicht leicht, da die Fotos veraltet sind und die Personen bewusst ihr Äußeres verändern.

Um die Anwesenheit eines Täters aber zu beweisen, helfen zusätzliche untrügliche Beweismittel wie DNA und Fingerabdrücke.

Die Kenntnis über die Extrahierbarkeit von Fingerabdrücken geht bei der Polizei weit auseinander. Natürlich ist es verständlich, dass in der Wache einer Polizeibehörde nicht jeder gleich ein Beweismittelsicherungs-Spezialist ist. Daher ist es berechtigt, diese Aussagen zu überprüfen und wichtig die Dringlichkeit zu erkennen.

So sagt der forensische Sachverständige Ullrich Diezel (Berlin), dass die meisten Methoden zur Abbildung der Feuchtigkeit der Fingerabdrücke binnen 48h durchgeführt werden müssen. Eine übliche langfristig durchführbare Methode erfolgt mit einem Cyanacrylat-Nebel. Dieser reagiert mit Proteinen des Hautschweißes und verfärbt diese kontinuierlich lila. Im richtigen Augenblick kann der Abdruck abfotografiert werden. Bei vielen Untergründen sind Wartezeiten bis zu zwei Wochen unschädlich.

Entgegen landläufiger Meinung, kann man auch Fingerabdrücke von Papier etc. nehmen.
Optimal seien glatte Oberflächen wie Keramik oder Kunststoffe.

Das erhaltene Falschgeld (oder Spielgeld), Koffer, Vertragsunterlagen oder Visitenkarten stellen eine gute Quelle zur Sicherung von Fingerabdrücken dar und sollte auf keinen Fall weggeworfen werden.

Wenn Sie solche Beweismittel haben sollten sie die schnellstmöglich der Polizei zu übergeben. Dabei ist der Schritt rechtlich am besten verwertbar und vor allem kostenlos. Falls die Polizei nicht haben will, empfehle ich einen forensischen Sachverständigen zu kontaktieren. Für ca. 500€ Euro kann man z.b. Fingerabdrücke und DNA von einer Flasche sichern.

Leider gibt es keine DNA Datenbank in Italien und darüber keine aktive Suche. Aber es reicht um einen Verdächtigen hat, der alles abstreitet zu überführen.

Strafbarkeit der Einfuhr von Bargeld nach Italien und Bargeldverbot

Leider berücksichtigen viele google-Top-Treffer die Eigenarten in Italien nicht. Daher passiert es leicht, gutgläubig im Wissen des freizügigen EU-Gesetzes nach Italien zu fahren.

Italien hat ein Bargeldverbot und zusätzlich zu den EU Gesetzen noch strengere Einfuhrgesetze.
Dies ist in Deutschland kaum bekannt, aber für Italien gilt (siehe Meldung [4]):

  • Bargeldgeschäfte ab 1.000€ sind seit 2011 in ganz Italien verboten
  • Bargeldeinfuhr ab 10.000€ ist bei der Zollbehörde vorab meldepflichtig

Einige gute Übersicht mit für Obergrenzen für Bargeldgeschäfte bietet diese interaktiver Karte:
http://www.eu-verbraucher.de/de/verbraucherthemen/bezahlen-in-der-eu/bezahlen-im-ausland/hoechstgrenzen-fuer-bargeldzahlungen/

Für Rip-Deals relevante Länder sind:

  • Frankreich: 1000€ für Franzosen, 1.000€ für ausländische Händler, 10.000€ für ausländische Verbraucher
  • Niederlande: keine Obergrenze, aber Meldepflicht ab 2.000€
  • Dänemark: ca. 6.700€ = 50.000 dänische Kronen
  • Portugal und Spanien: 2.500€ für Einheimische, 15.000€ für Ausländer
  • Belgien: 3.000€ allgemein, 0€ für Immobiliengeschäfte

Bei der Reise in die Schweiz übertritt man eine EU-Außengrenze. Beim Übertritt muss man bei Besitz einer Geldmenge ab 10.000€ diese unangefordert bei der Zollkontrolle anzeigen. Dabei zählt hier als Geldmenge nicht nur Bargeld, sondern auch gleichgestellte Zahlungsmittel (Wertpapiere, Edelmetalle, Edelsteine). [2], [3]

Bei der Überschreitung der Grenzen von Deutschland nach Österreich, Belgien oder Holland gibt es für die Einfuhr keine Obergrenzen. Innerhalb der EU muss muss man bei einer polizeilichen Kontrolle die Frage, ob man große Mengen Bargeld dabei hat mit JA beantworten und begründen. Dies ist aber von Land zu Land unterschiedlich. In Österreich ist die Frage ab 10.000€ relevant. Aber die Kontrolle ist relativ unwahrscheinlich.

Strafen durch die Zollbehörde:

  • Italien: Mindeststrafe 3.000€, bis zu 40% des Betrages (Guardia di Finanza)
  • Spanien: bis zu 25% der Bargeldsumme
  • Belgien: 250€ – 250.000€

Es ist gut zu wissen, dass diese Strafen außerhalb des Landes nicht vollstreckt werden können und Deutsche bei Nichtbezahlung nicht an Italien ausgeliefert werden. Mir ist eine Aufforderung einer Strafzahlung an ein Opfer bekannt. Da er nach einem Deal bankrott war, hat er nicht bezahlt und darf nun nie mehr Italien betreten.
In der Regel, ist die deutsche Polizei sehr vorsichtig mit der Weitergabe von Informationen (Genauer Geldbetrag, Transportmittel, etc. ), die geeignet sein könnten eine Strafzahlungen an einen deutschen Bürger durch die italienische Finanzbehörde auszulösen. Ist die Anzeige in Italien sofort geschehen und war eine Unkenntnis der Gesetzeslage gegeben, habe ich noch nicht gehört, dass jemand belangt wurde. Kritisch scheint es vor allem dann zu sein, wenn das Opfer deutlich verzögert eine Anzeige in Italien tätigt.

Ich bitte Sie mögliche Strafanzeige zumindest bei der deutschen oder österreichichen Polizei durchzuführen, auch dann wenn Strafzahlungen drohen könnten. Nur so, können diese Verbrecher gestoppt werden.

Verfahrensablauf und Kosten

Bei einem vollendeten Rip-Deal gibt es juristisch immer eine strafrechtliche (Betrug oder Raub) und eine zivilrechtliche Komponente (Schadensersatz). Ist der Rip-Deal nicht vollendet, ist der Tatbestand eine „Verabredung zu einem Verbrechen“.
Die strafrechtliche und zivilrechtliche Klage müssen unabhängig bestritten werden. Für die strafrechtliche Komponente ist ein Staatsanwalt verantwortlich.
Aus Kostengründen wird daher normalerweise die zivilrechtliche Klage erst gestartet, wenn die strafrechtliche abgeschlossen ist. Denn dann müssen Sie nicht die Ermittlungsarbeit durch Privatdetektive und Anwälte bezahlen. Zudem hat ein Staatsanwalt wesentlich mehr Möglichkeiten. Die Frage ist immer wie motiviert er ist.

Der übliche Weg beginnt mit einer Anzeige bei der Polizei. Diese wird an einen Sachbearbeiter geleitet. Er bündelt alle leicht zugänglichen Informationen zu dem Fall in einer strukturierten Akte. Dieser Vorgang kann zwischen 2 Wochen und mehreren Monaten dauern. Ist diese Vorverarbeitung abgeschlossen, wird der Fall an den Staatsanwalt übergeben. Aufgrund der vielen Fälle die bei Staatsanwälten vorfallen, kann es wieder ein paar Monate dauern, bis er sich mit dem Fall beschäftigt. Der Staatsanwalt kann dann frei entscheiden was passiert, z.B.:

  • Der Fall wird vorläufig eingestellt, da sich keine Verfolgungsoptionen ergeben
  • Der Fall wird vollständig eingestellt
  • Der Fall wird aufgrund der Bündelung einem anderen Staatsanwalt übergeben
  • Der Staatsanwalt leitet Ermittlungsmaßnahmen ein um Spuren zu verfolgen. Die Polizei ist dabei Ermittlungsgehilfe. Manche Maßnahmen benötigen einen Gerichtsbeschluss, die er dann einholen muss. Den Stand können Sie nur erfragen, wenn sie telefonisch in Kontakt treten. Offiziell benötigen Sie eine Akteneinsicht über einen Anwalt.

Zum Glück habe ich es noch nie erlebt, dass der Staatsanwalt das Verfahren sofort eingestellt hat. Da der Haupttatort im Ausland liegt ist er eigentlich formell nicht zuständig. Dennoch ist eine typische Reaktion, dass sich Staatsanwälte im Rahmen unauffäliger Möglichkeiten bemühen. Dabei werden oft Ressourcen angezapft, die im eigenen Land mit wenig Aufwand durchführbar sind.

Möchte der Staatsanwalt Maßnahmen in einem Land vornehmen muss er über Interpol ein Rechtshilfegesuch stellen. Dies wird dann von Interpol der örtlichen die Polizei übergeben, die dann den Auftrag ausführen. Dies können z.b. Verhöre, Befragungen, Verhaftungen oder die Einholung vorhandener Informationen sein. Praktisch geschieht das leider aber nur selten. Vor allem weil der Staatsanwalt ja eigentlich nicht zuständig ist.

Ist der Täter erstmal identifiziert, kann ein Haftbefehl ausgestellt werden. Da der Aufenthaltsort in der Regel unbekannt ist wird eine Fahndung gestartet. Wie intensiv dieser erfolgt ist wieder eine reine Ermessensfrage des Staatsanwalts. Leider ist mir kein Fall bekannt, bei der diese Fahndung mit meiner Meinung nach wünschenswerten Intensität angegangen wird. Ein Zufallstreffer bei anderen Straftaten ist damit der wahrscheinlichste Fall. Wird dabei der Täter gefasst, wird eine Gerichtsverhandlung durchgeführt. Ist diese erfolgreich, folgt sofort die zivilrechtliche Klage auf Schadensersatz.

Lediglich die Kosten für den Anwalt der zivilrechtlichen Klage müssen von einem Opfer getragen werden. Oftmals ist aber der frühe Kontakt zum Anwalt empfehlenswert. Die Rechtsanwaltskosten sind staatlich über die Rechtsanwaltsgebührenverordnung vereinheitlich. Dabei dürfen Rechtsanwälte bei Erstberatung bis zu 190€ abrechnen. Dabei unternimmt dieser aber im Normalfall erstmal nichts.

Das beste Beispiel für die zivilrechtlichen Kosten im Folgeverlauf habe ich hier gefunden:

Klicke, um auf merkblatt-anwaltsgebuehren.pdf zuzugreifen

Es passiert regelmäßig, dass Täter Kontakt zum Opfer aufnehmen, sobald ihnen klar ist, dass Sie identifiziert wurden und nach Ihnen gesucht wird. Sie versuchen durch private Rückzahlung an das Opfer den Fall zu einzustellen.
Übliche Strafen für einen Täter ohne Vorstrafe sind ca. 3 Jahre (manchmal auf Bewährung). Da aber fast alle Täter Wiederholungstäter sind, sind je nach Rolle 5-7 Jahre Gefängnis häufig.

Wird der Schadensersatz gerichtlich durchgesetzt, ist stets die Frage, ob der Täter es zurück bezahlen kann. Interessant ist, dass beim Täter beschlagnahmtes Geld im Zusammenhang mit einem Rip-Deal, formell „Geld aus einer Straftat“ ist und erstmal dem Staat zufällt. Wenn Sie nachweisen könnten, dass es Ihres ist, haben Sie gute Karten.

Insgesamt kann so ein Verfahren gerne 2-3 Jahre dauern.
In Italien gilt für Betrug eine Verjährungsfrist von 6 Jahren.

Bemerkung: Formell bin ich ja der Meinung, dass die Fälle von der Landeskriminalpolizei an das BKA übergeben werden sollten, da alle Kriterien für landesübergreifende Kriminalität erfüllt sind. Praktisch landen Sie aber üblicherweise beim Staatsanwalt auf Landesebene.

Literatur

Ich kann diese ersten zwei Bücher noch nicht empfehlen, da ich Sie noch nicht gelesen habe.

Aber Sie stehen auf meiner Todo-Liste:
„Ripdeal – Die Täter“, Autor: Daria Reiter, erscheint demnächst
http://www.ripdeal.org

Einige Abschnitte über die Masche sind hier beschrieben:
Titel „Reich ohne zu arbeiten – 100 Strategien von Kriminellen, um ans schnelle Geld zu kommen“, Autor: anonymous, Erschienen im riva Verlag, 2010
Titel „Das verbotene Buch 2“, Autor: anonymous, Erschienen im riva Verlag, 2010

Sehr abenteuerlich ist das Buch „Gefahr ist mein Beruf“ von Josef Resch über seine Jugend und eine Auswahl einiger waghalsiger Detektivgeschichten. Ein Kapitel befasst sich auch mit einer Rip-Deal-Ermittlung und seiner Strategie hohe „Kopfgelder“ auszusetzen. Für Personen die sich länger mit Rip-Deals beschäftigen enthält es keine neuen Informationen. Dennoch ist der neu geborene James Bond alias Josef Resch durchaus unterhaltsam. Erschienen im Econ Verlag, ISBN 978-3-430-20200-8

Presse

Hier relativ aktuelle Rip-Deals andere Links in der Presse:

2018:

September 2018:

Drei Täter in Mainz verurteilt : https://sensor-magazin.de/staatsanwaltschaft-mainz-erhebt-anklage-wegen-schwerem-bandendiebstahl-rip-deal/

April 2018:

Zwei Rip-Dealer in Saarbrücken gefasst: https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/sarbruecken-versuchte-rip-deal-abzocke/

Interessanter Forenbeitrag: https://bitcointalk.org/index.php?topic=3404226.0

Mai 2017

Unister Fall: Finanzvermittler Wilfried Schwätter (69) vor Gericht

http://www.mdr.de/exakt/aktuell-unister-106.html

März 2017: zwei Männer und zwei Frauen in Bern (Schweiz) als Rip-Dealer verhaftet

http://polizei.news/2017/03/16/bern-vier-personen-wollten-bei-rip-deal-rund-eine-million-franken-erbeuten/

########### 2016 #################

Oktober 2016:

Deutscher Geschäftsmann wird in Mailand um 1kg Gold betrogen:

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/betrugsmasche-rip-deal-geschaeftsmann-schweinfurt-mailand-100.html

September 2016:
Ein 42jähriger Rip-Dealer und eine 26jähriger Rip-Dealerin in Biel (Schweiz) festgenommen:
http://www.police.be.ch/police/de/index/medien/medien.meldungNeu.html/police/de/meldungen/police/news/2016/09/20160927_0932_biel_zwei_mutmasslichetrickdiebegefasst

Juni 2016:

Zwei Personen (52,50) wurden bei einem Immobilien-Rip-Del in Hamburg festgenommen:

http://news.feed-reader.net/ots/3345398/

Ein Rip-Dealer in Köln in einer Sparkasse festgenommen:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104232/3347638

April, 2016

Zwei Kommodentrick-Rip-Dealer in Zürich verurteilt:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Kleinwuechsiger-wartete-in-der-Kommode/story/16501230?track

Drei Kroaten (30-40 Jahre) mit franz. Wohnsitz in Barcelona (Spanien) bei einem Rip-Deal verhaftet: http://noticias.lainformacion.com/policia-y-justicia/policia/Mossos-estafa-metodo-Rip-Deal_0_909809282.html

März, 2016

Staatsanwaltschaft Offenburg verhaftet vier Personen im Alter von 21, 37, 38 und 48 Jahren bei polizeilich überwachtem Rip-Deal in Lahr:

http://www.badische-zeitung.de/lahr/betruegerin-hat-bei-festnahme-in-lahr-240-000-euro-in-ihrer-diebesschuerze–119937420.html

Allgemeiner Rip-Deal-Bericht in den östereichischen Nachrichten

http://tvthek.orf.at/index.php/program/Oberoesterreich-heute/70016/Oberoesterreich-heute/12190424

Der schriftliche Artikel dazu eines 55jährigen rumänisches Rip-Dealers und Hintermännern:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/370-000-Euro-Schaden-Rip-Deal-in-Wels-geklaert;art4,2176110

Februar, 2016

Rip-Dealer aus dem Ruhrgebiet in Bayern in eine Falle gelockt:

http://www.hanz-online.de/de/blaulicht/echte-euros-gegen-falsche-franken-polizei-griff-na_ikr05odd.html

Vier Rip-Dealer in Chiasso festgenommen:

http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Quattro-arresti-per-rip-deal-6908489.html

Neuer Rip-Deal mit Tatorten Mailand und Turin, Dresdner Opfer, Täter gibt sich als „Diamantenhändler“ aus,
http://www.wochenkurier.info/sachsen/dresden/artikel/rip-deal-polizei-warnt-vor-betrugsmasche-22299/

Januar, 2016
Ein 62jähriger rumänischer und ein 32 jähriger kroatischer Rip-Dealer wurden in Barcelona bei Immobilien-Rip-Deal mit „Rumänischen System“ gefasst:
http://servicios.invertia.com/foros/read.asp?idMen=1026246627&idtel=rv011radiotr

#################  2015 #################

Dezember, 2015

Sechs Personen rumänischer und kroatischer Abstammung werden in Spanien (Girona) wegen Immobilien-Rip-Deals verhaftet:

http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/seis-detenidos-por-estafar-600000-euros-haciendose-pasar-por-empresarios-4745928

Zwei Serben werden bei Überfahrt in die Schweiz mit Bargeld im Wert von 50.000 Franken erwischt und des Betrugs verdächtigt:

http://www.ticinonews.ch/ticino/261318/arrestati-a-pedrinate-per-rip-deal

Kripo Osnabrück ermittelt 9 Tatverdächtige, 3 Festnahmen und klärt ca. 250 Fälle nach 13 Monaten Ermittlung:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104232/3209028

November, 2015
Gericht verurteilt 24jährigen Rip-Dealer zu 3 Jahren Haft:
http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Rip-deal-processo-al-via-6492871.html

Si è aperto venerdì il processo per furto e truffa aggravata compiuti in banda e per mestiere a un 24enne implicato nel caso del „rip-deal“ avvenuto a Mendrisio lo scorso 8 aprile. L’accusa ha domandato una pena di 3 anni di carcere senza condizionale.

Il giovane straniero, pur avendo partecipato alla pianificazione della truffa, era stato fermato il giorno stesso durante un controllo casuale delle Guardie di confine che hanno appurato che l’uomo era ricercato per diversi furti nella Svizzera interna. Nella sua macchina c’erano inoltre un milione e mezzo di franchi e poco meno di un milione di euro falsi.

Mentre veniva interrogato, i suoi complici, tutt’ora a piede libero, hanno comunque portato a termine la truffa facendosi consegnare dalla vittima, un cittadino germanico, 50 kg d’oro in cambio di banconote poi risultate false.

CSI/ZZ

Oktober, 2015
Festnahme von eines 29jährigen Deutschen und eines 27jährigen Serben in Mendrisio (Schweiz)
http://www.cdt.ch/ticino/cronaca/117972/rip-deal-due-arresti-a-mendrisio

Drei französische Rip-Dealer verhaftet in Como:
http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Truffavano-svizzeri-arrestati-6283483.html

Zwei 35jährige Immobilien-Rip-Dealer aus Frankreich in Montreal (Quebec, Canada) verhaftet (Sacha Jovanovich et Bosco Djordjevic, inkl. Foto)

Deux présumés fraudeurs escroquerie immobiliers arrêté

Aug, 2015
Festnahme mit Falle in Deutschland:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.amtsgericht-ludwigsburg-ein-deal-in-ganz-grossem-stil.029225d5-f11c-4a4f-abbd-e3b03575d9c1.html

Juli, 2015

Ein Bande mit 4 Rip-Dealern in Zürch verhaftet:

http://www.staatsanwaltschaften.zh.ch/internet/justiz_inneres/staatsanwaltschaften/de/aktuell/medienmitteilungen/2011111/150702.html

Juni, 2015

Ein 40jähriger Italiener, 33jähriger Kroate und ein 28 staatenloser Rip-Dealer wurden in Italien (Ligornetto) wegen einem Ripdeal bei Immobilienverkauf verhaftet:

http://www.cdt.ch/ticino/cronaca/133358/tre-in-arresto-per-un-rip-deal.html

Ein Deutscher wird in Mailand Opfer eines Rip-Deals:

http://www.milanotoday.it/cronaca/truffa-straniero-via-butti-9-giugno-2015.html

Phantombilder von zwei Rip-Dealern (58jähriger Frau und 54jähriger Mann):

http://www.allgaeuhit.de/Bodensee-Lindau-Straftaeter-zocken-HausVerkaeufer-vom-Bodensee-ab-Taeter-fluechten-mit-Kuvert-voller-Bargeld-article10008978.html

Feb, 2015 wurde ein 29jähriger Serbe verurteilt:
http://www.vienna.at/rip-deals-durchgefuehrt-betrueger-in-wien-gefasst/4238706

Drei Personen in Turin des Rip-Deals beschuldigt:
http://www.tgcom24.mediaset.it/cronaca/piemonte/torino-tre-nomadi-truffano-fingendosi-sceicchi-denunciati_2104542-201502a.shtml

#################  2014 #################

Auf französisch (Immobilienbetrug in mehreren Fällen) aktiv in Rom und Turin:
http://forum.lesarnaques.com/achat-neuf-ancien/victime-une-vente-immobiliere-rip-deal-t194639.html

Dezember 2014:
Rumänisches Gaunerpärchen noch im Tresorraum gefasst, inkl. Foto der Frau von hinten:
http://www.krone.at/Oberoesterreich/Betruegerpaerchen_noch_im_Tresorraum_verhaftet-Beim_Geldzaehlen-Story-430349

Oktober 2014:
Rip-Dealer (Diamantenhändler) durch Oberösterreicher gefasst, inkl. unkenntlichem Foto
http://ooe.orf.at/news/stories/2672455/

Gomopa-Meldung von Mylior Investments Ltd., inkl. Täterfoto
http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1650

Juni 2014:
Rip-Dealer „Al Hammer“ wird von östereichischer Polizei verhaftet:
https://polizeitext.wordpress.com/2014/06/26/kriminalisten-klarten-vorrauszahlungsbetrug-rip-deal/

März 2014:
Urteilssprechung gegen in Frankreich lebende 50jährigen Serbin wegen 500.000€ Immobilien-Rip-Deal
http://www.tt.com/panorama/8042852-91/vier-jahre-haft-nach-rip-deal.csp?tab=article

#################  2013 #################

2013: 55jähriger Serbe verurteilt:
http://kurier.at/chronik/wien/rip-deal-oesterreicher-um-eine-million-euro-geprellt/17.233.628

2013: ca. 55jähriger unbekannter Italiener raubt vom 69jährigen Rudolf Haberleitner von der Drogerie-Kette daily:
http://steiermark.orf.at/news/stories/2591742/

 

Oktober 2013:

Video der belgischen Polizei:

2013: 31jähriger Franzose und und 47jähriger Serbe: Immobilien-Rip-Deal, 50jähriger Obersteirer als Opfer
http://steiermark.orf.at/news/stories/2591742/

2013: blonde Italienieren raubt einem Adligen 750.000€ bei einem Rip-Deal
http://www.tt.com/Tirol/6266192-2/adeliger-bei-ripdeal-geprellt.csp

März, 2013: Stefano Rossi, Rip-Dealer in Spanien (Madrid) schlägt bei Immobilienbetrug zu; Verbindungen nach Mailand

TIMADORES del mundo inmobiliario—-rip-deal—-stefano.rossi7824@yahoo.com

################ 2012 ################

Oktober 2012,
37jähriger serbischer Rip-Dealer in Valencia festgenommen, Masche als „Ölscheich“ mit Tatorten in Norditalien
http://trentinocorrierealpi.gelocal.it/trento/cronaca/2012/10/30/news/la-finanza-di-trento-mette-in-scacco-la-banda-degli-sceicchi-1.5943998

################ 2011 ################

Juni, 2011
Serbische Rip-Dealer in Mailand inkl. Fotos:
http://www.novosti.rs/vesti/naslovna/aktuelno.69.html:335384-U-sobi-kriminalaca-iz-Srbije-nakit-Eve-Peron

############### 2008 ################

Juli, 2008
Zoran Jovanovic als Rip-Deal-Täter mit Tatort Stoccarda, Rom, Mailand und Ginevra in Mailand festgenommen, inkl. Foto
http://www.ilsecoloxix.it/p/genova/2008/07/28/ALMF0FyB-arrestato_banconote_prestiti.shtml

 

Öffentliche Gerichtsurteile

Beschluss vom 29. Juni 2011 · Az. 4 StR 56/11

https://openjur.de/u/168648.html

Quellen

[1] EZB Beschluss zu Falschgeld (Artikel 2, Abschnitt 3):

Klicke, um auf l_07820030325de00160019.pdf zuzugreifen

[2] http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Aussenwirtschaft-Bargeldverkehr/Barmittel-und-Bargeldverkehr/Anzeigepflicht-beimGrenzuebertritt-zuMitgliedstaaten-der-EU/anzeigepflicht-beimgrenzuebertritt-zumitgliedstaaten-der-eu_node.html

[3] §12a Absatz 1, Zollverwaltungsgesetz, http://www.gesetze-im-internet.de/zollvg/BJNR121250992.html

[4] http://www.bmeia.gv.at/botschaft/gk-mailand/ratgeber/reisen-nach-italien.html

[5] http://www.contra-magazin.com/2015/05/der-tag-der-wahrheit-ist-da-bargeldverbot-in-deutschland-kommt/

Kontakt

Schreibt mir einfach eine Nachricht in das nachfolgende Kontaktfenster oder an klaus.wegener@freenet.de Bitte verstehen Sie, dass ich aus Sicherheitsgründen eine gewisse Anonymität waren muss, bis ich in Ihre Person vertrauen geschöpft habe.

Falls Sie ebenfalls anonym bleiben möchten, respektiere ich das auch. Es gibt viele freie Email-Dienste wie freenet.de und gmx.de, bei denen man sich beliebige Fantasie-Email-Adressen anlegen kann.
Ich gebe die Daten nur dann an interessierte Polizisten weiter, wenn Sie dem ausdrücklich zustimmen. Ich kann Ihnen vielleicht dabei helfen, Kontakte zu anderen Opfern der selben Täter herzustellen. Den offiziellen Weg einer Anzeigeerstattung kann ich Ihnen aber nicht abnehmen. Auch Daten zu Täter werden auch nur mit ausdrücklicher Zustimmmung veröffentlicht. Ich rate jedoch davon in dem ersten Jahr nach dem Ereignis davon ab, da die Täter sich dadurch gewarnt fühlen könnten. Nur falls die Daten schon auf mehreren anderen Webseiten bekannt sind, veröffentliche ich diese manchmal auch ungefragt unter Angabe der Quelle. Mir ist klar, das Aktionen ohne Absprache sehr kontraproduktiv sind.

Wenn Sie das Kontaktformular ausfüllen wird eine private Nachricht an mich gesendet und Ihre Information nicht veröffentlicht. Wir wissen, dass Ihre persönliche Identität ein sensibles Thema ist, mit dem man sehr sorgfältig umgehen muss. Sie können stattdessen auch einen Kommentar schreiben (weiter unten, bei „Kommentare“). Diese werden nach einer Prüfung durch mich veröffentlicht.
Falls Sie Sorge haben, durch den Kontakt zu mir die Verbrecher in Kenntnis darüber zu setzen, dass Sie vorhaben etwas gegen Sie zu unternehmen, machen Sie sich bitte bewusst, dass normalerweise die Rip-Dealer schon genau wissen wer Sie sind. Und die Rip-Dealer verfolgen, dass will jedes Opfer.
Ich arbeite rein ehrenamtlich, und werde kein Geld von Ihnen nehmen. Wir empfehlen immer eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Nur weil die über Landesgrenzen und in reinen Anbahnungsversuchen schlecht funktioniert möchte ich hiermit die Kommunikation verbessern.